Leaf Abendkarte Januar / Februar

Es gibt sie leider nur noch eine Woche, wer also bisher noch nicht da war: los!

Yorkshire Pudding mit Salz-Auberginen in Tomaten-Basilikum-Creme auf Erbsen-Minz-Püree

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Arme Ritter „Cordon bleu“ und Schwarzwurzel-Macchiato

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Millefeuille von Tofu Mole und Süßkartoffeln, Koriander-Quinoa, Ananas mit Pak Choi an red & spicy Chipotle-Sauce

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Wirsingroulade mit Kartoffelschuppen, ausgebackene Rote Bete* an Steckrüben-Püree und Blutorangen-Reduktion

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Erdnuss-Karamell-Flan mit Mango

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Mittagstisch im LEAF

Dienstag stand ich pünktlich zur Eröffnung der wiedereingeführten Mittagstisches im LEAF um Fotos von der neuen Gerichten zu machen.

Es wurden dann doch eher Fotos vom Lunch in aller Ausführlichkeit und ich habe mich ein wenig in die Süßigkeiten verliebt. Die Gerichte wechseln täglich und auch bei den Süßigkeiten gibt es ständig neue Überraschungen, die je um die 2 Euro kosten.

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Suppen oder Salate kosten mittags 4,80 Euro, das Hauptgericht 7,90 Euro. Und die täglich unterschiedlich belegten Panini 4 Euro. Wie großartig ist denn?

Geöffnet ist mittags von Dienstag bis Freitag 12.00 – 14.30 Uhr.

Am Dienstag gab es:

Lauch-Zitronengras-Suppe mit gebratenem Tomaten-Tofu (so lecker)
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Soja-Schnitzel “Wiener Art” auf Kartoffel-Gurkensalat mit Preiselbeer-Zwiebel-Marmelade (Funfact: die ganze Belegschaft hatte sich getroffen um das extrem großartige Schnitzel zu essen, ich vermute, das wird häufiger für die Mittagskarte gefragt sein)
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Die Panini waren belegt mit karamellisierten Zwiebeln, Bacon, Champignons und Montanero
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Von der Abendkarte gab es:

Dreierlei vom Kürbis mit karamellisierten Pflaumen, Asia-Pesto und schwarzen Reiscrackern
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Szegediner Seitan-Gulasch mit Semmelknödeln und Rote Bete Salat
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Maronencrème und karamellisierte Zimt-Kumquats

testing the Vitmamix

Irgendwann dieses Jahr hatte ich Geburtstag und habe mit einen vernünftigen Blender gewünscht. Die sind ja leider nicht günstig, das will wohl überlegt sein. Deswegen habe ich erst mal alle Menschen angequatscht, von denen ich dachte, dass sie dazu eine Meinung haben könnten. Und dann tat sich die beste Lösung auf: testen.

Fantastisch unkompliziert bin ich mit keimling.de in Kontakt gekommen und wenig später stand das Gerät zum Testen bei mir in der Küche. Und dann hatte ich ganz viel zu tun und das Gerät stand da dekorativ. Zwischendrin habe ich mich auch mal an Smoothies probiert, aber mir fehlt derzeit noch die Disziplin immer die passenden Sachen auf die Einkaufsliste zu schreiben.

Aber zum Glück gibt es ja Vanessa! Endlich mit Dokumentation: Eis und Smoothie! Und ich fasse mich kurz: der Vitamix macht halt schon, was alle sagen: Eis super cremig und Smoothies mit geiler Konsistenz. Und er bekommt alles was ich bisher reingegeben habe klein!

Ich glaube ich habe noch nie so viele Bananen auf einmal geschält und geschnippelt. Und eingefroren.
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Mit Schokolade und Erdnusscreme, yeah!

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Smoothie go!

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Mensch – Maschine update #4

Es ist ja so, so lange überfällig, dass ich mal wieder etwas über meinen Fortschritt bei meinem Mensch-Maschine Vergleich berichte!

Und nachdem ich mich das letze mal am unteren Spektrum ausgekotzt habe, heute mal meine bisherigen Favoriten. Ich spare mir ausführliche Inhaltsangaben.

Favoriten bei den Maschinevorschlägen:

Colum McCann „Let the Great World Spin“
Philippe Petit’s Drahtseilakt vom 7. August 74 zwischen den Twin Towers ist der Mittelpunkt für unterschiedliche Erzählstränge, die alle miteinander verbunden sind. Ich hätte sofort noch mal von vorne anfangen können, vor allem um zu entdecken, wo mehr Parallelen versteckt sind. Ganz, ganz wundervoll.

Nicole Krauss „Great House“
Noch ein Roman, der unterschiedliche Erzählstränge hat, hier als Mittelpunkt einen Schreibtisch. Und ich mag normalerweise keine Bücher mit unterschiedlichen Erzählsträngen. Muss also gut sein.

Ken Grimwood „Replay“
Zwischendurch hatte ich so meine Bedenken, wie weit Grimwood das Ding mit der „Zeitreise“ treibt. Aber ach, epische Liebesgeschichten, her damit! Mein einziger Wermutstropfen ist, dass die Phantasie wie eine Welt ohne das Attentat ausgesehen hätte, nicht ausgespielt wird. Aber das hätte vielleicht auch den Rahmen gesprängt.

Laure Halse Anderson „Wintergirls“
Einer der besten Young Adult Romane, die ich bisher gelesen habe. Und das beim schwierigen Thema Essstörungen. Dagegen können die derzeit so gehypten reaktionären Rainbow Rowell Nummern nach Hause gehen.

Über die Discworld von Terry Pratchett habe ich mich ja schon ausführlich ausgelassen.

 

Bei den Menschvorschlägen:

Nicole Krauss „Man Walks Into a Room“
Hatte ich schon mal in meinem glaube ich längstem Blogbeitrag überhaupt zum Thema Podcasts erwähnt im Zusammenhang mit Geschichten, die einen fesseln, ohne dass man sich persönlich im Geringsten identifiziert. Großartig!

Carol Rifka Brunt „Tell the Wolves I’m Home“
Epischer Roman über Freundschaft, Liebe und Verlust. Meiner Meinung nach ein absolutes Must Read!

Donna Tart „The Secret History“
Das nächste Must Read zeitgenössischer Literatur. Endlich mal wieder ein Roman, bei dem man von Anfang an weiß, was passiert und sich voll und ganz dem WARUM hingeben kann. Unheimlich gute Charakterstudien.
Vom persönlichen Effekt her hat es mich stark an Lindquist’s „Let The Right One In“ erinnert.

Um so enttäuschender war dann Donna Tart’s neuestes Werk „The Goldfinch“. Unglaublich in die Länge gezogen. Missverständnisse auf die Spitze getrieben. Nur das Ende war halbwegs ok.

Stephen King „Joyland“
Habe ich schon gelobhuldigt.
Seit dem habe ich es auch noch mal gehört. Michael Kelly, den alle, die dem Zeitgeist frönen als Doug aus “House of Cards” kennen, liest das aber auch einfach so fantastisch. Wer also darüber nachdenkt, das als Hörbuch zu konsumieren: unbedingt in der englischen Fassung gelesen von Michael Kelly.

Ian McEwan „Sweet Tooth“ hatte ich schon erwähnt. Da war das positive Leseerlebnis auch noch nicht getrübt von „Saturday“.

Robert Harris „An Officer and a Spy“
Hatte bei mir ein wenig den Romeo und Julia Effekt. Obwohl die historischen Fakten klar sind (also im Falle der Dreyfus-Affäre, um die es in Harris Roman geht), saß ich die ganze Zeit da und dachte, dass darf doch nicht sein. Da muss doch jetzt jemand anders handeln. Historischer Stoff unheimlich gut aufbereitet.

Alex Capus „Léon und Louise“
Da war ich mir länger nicht sicher, wie es wohl finden werde. Die Antwort ist toll! Alternative Lebensentwürfe, her damit.

Olga Grjasnowa „Der Russe ist einer, der Birken liebt“
Sollten alle lesen, die bei Sätzen wie „Wir sind Weltmeister“ zusammen zucken. Und die, die solche Sätze sagen, vielleicht erst recht.

Gregory David Roberts „Shantaram“
Das einzige was mich auf Dauer ein wenig genervt hat, war das ständige hätte ich da schon gewusst, hätte ich dies, hätte ich das. Aber sonst: super spannend und interessant.

Chad Harbach „The Art of Fielding“
Gute Romane über Freundschaften und Identitätsfindung stehen derzeit bei mir ganz oben. Somit ein Volltreffer.

Was ich bei dem aktuell hohen Lese / Hörpensum festgestellt habe ist, dass ich viel zu wenig Frauen lese / höre. Deshalb habe ich mich, nachdem ich alles was es für den Mensch-Maschine Vergleich als Hörbücher gab abgearbeitet hatte, zum Hören gezielt auf die Suche nach Autorinnen gemacht.

Da ich die letzten beiden Siri Hustvedts noch nicht gelesen hatte und ich die Prämisse unheimlich spannend fand habe ich mir zuerst „The Blazing World“ geholt. Keine leichte Kost aber fantastisch gut. Für Menschen die intelligente Bücher mögen auch hier: Must Read.

Und das gilt auch für Amy Waldman’s „The Submission“. MUST READ (OR LISTEN).

Leaf, September/Oktober Karte

Auf Grund von Urlauben und Festivals und Leben diesmal sehr spät Auszüge aus der nicht mehr ganz so neuen Leaf Karte.

Mein absoluter Favorit diesmal Seitan-Saté und natürlich die Marillenknödel. Sooooo lecker!

Seitan-Satê mit Ananas, spicy Erdnuss-Kokos-Sauce und Karotten-Sprossen-Salat
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Austernpilz-Crunchies auf gefüllter Bittermelone mit Blumenkohl-Butter, Mini-Arancini und hot Chorizo-Tomaten-Mango-Sauce
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Soja-Medaillons mit Steinpilzhaube, Heidelbeer-Risotto an Rotwein-Jus, Grüne Bohnen-Päckchen und Blue-Sheese-Cracker
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Marillenknödel mit Nougat, Mohn und Mirabellenbrand
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Im Bett mit dem Reeperbahn Festival

Nächste Woche ist es so weit. 5 Tage Wahnsinn: in bed with sessions, secret gigs und dann noch ein paar Konzerte privat genießen.

Über 50 Bands waren in der Überlegung für eine in bed with session. Auch an dieser Stelle noch mal Lobhudelei und Hutgeziehe, ganz ernst gemeint, für das großartige Booking des Reeperbahn Festivals, ich habe wieder so viele tolle Sachen entdeckt!

Und ganz viele davon habe ich in eine eigene Playlist geworfen.

Da ich nichts verhexen will, sage ich noch nicht welche, aber über die Hälfte davon werden nächste Woche gefilmt, interviewt und einige gemeinsam mit SofaConcerst zu geheimen Wohnzimmerkonzerten verschleppt. Wer das mehr oder weniger live mit verfolgen will sei auf mein Twitter oder instagram verwiesen.

Vielleicht auch an dieser Stelle noch mal der Profitrick für das Reeperbahn Festival, weil viele genervt sind, wenn sie nicht mehr in Venues kommen: entscheidet euch für ein oder zwei Venues pro Abend. Versucht erst gar nicht ständig von A nach B zu rennen. Schaut, welche zwei Künstler ihr an einem Abend unbedingt sehen wollt. Und in den Venues bleibt ihr dann. Komme was mag. Da entdeckt man tolle Sachen und meistens passen die Bands, die an einem Tag im selben Venue spielen, auch ganz gut zu einander. Zum späteren Abend gehe ich ja immer gerne ins Imperial, um da im Sitzen den Tag ausklingen zu lassen. Aber nicht, dass ihr da jetzt alle hinrennt und ich nicht mehr reinkomme!

neues aus dem LEAF

Dieses mal haben wir es recht flott nach Auftischen der neuen Karte geschafft einen Termin für den Menu-Shoot zu finden, ihr habe also noch ganz viel Zeit euch von oben bis unten durch die Köstlichkeiten zu essen, die das LEAF diesmal parat hat.

Zum fotografieren hatte ich:

Kohlrabi-Möhren-Salat mit Zwetschgen, Brombeeren und Seidentofu-Dressing Karotten-Trio mit gerösteten Buchweizenkörnern
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Mini-Pizza mit Feige, Shitake und Butterpilzen auf Chutney aus Kirschen
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Tempeh-Kräuter-Strudel, Rote Linsen-Dhal, Artischocken und Zucchini-Zitronen-Sauce mit Kirsch-Salbei-Sorbet
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Kichererbsen-Schnitzel und frittierter Radicchio mit Chimichurri , Gefüllte Zwiebeln in BBQ-Sauce und süßsaurem Melonen-Gemüse
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Erdeer-Vanille-Törtchen mit Minz-Zucker
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Zu meinem Geburtstag hatte ich überignes das andere Dessert: Gegrillte Sommerfrüchte im Bananenblatt mit Mango-Shrikhand-Joghurt. Soooo lecker!

Leaf die Nächste

Hui, am Donnerstag war des wieder so weit! Auszüge des aktuellen Menüs im Leaf fotografieren!

So lecker!!!

Mein absoluter Favorit ist diesmal der Antipastiburger. Fantastisch!!!

Antipasti-Burger, Karotten-Orangen- tartar und Safran-Mayonnaise
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Pfifferling-Pfirsich-Salat mit Ananas-Minze auf rotem Salanova, Zitronen-Kokosblütenzucker-Vinaigrette
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Gratinierte Avocado mit Spinat auf violettem Blumenkohlpatty, Kartoffelpraline und gelber Peperoni-Tomate
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Soja-Röllchen mit Pesto Frankfurter Art und Tapenade, Polenta-Roulade auf Röstpaprika-Sauce, Zuckerschoten
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Crema catalana und Amarettini-Aprikosen
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Liebeshymne an Terry Pratchett

Einer der  goodreads Vorschläge bei meinem online – offline Test war “Guards, Guards” von Terry Pratchett. Und es war zu erkennen, das es offensichtlich Teil 8 von irgendwas ist. Und da ich nun mal Serienjunkie bin musste ich dieses Irgendwas dann natürlich auch von vorne konsumieren und nicht einfach Teil 8. Und so habe ich die letzten Monate in der “discworld” (Scheibenwelt) verbracht. Eine Fantasiewelt, die zu Beginn technisch irgendwo im Mittelalter hängt und sonst sehr viel mit unserer Welt zu tun hat. Bis auf die Hexen, Magier, Drachen, Riesen, Zwerge, Goblins, Vampire, Werwölfe und was das Herz sonst noch begehrt.

Das ist aber alles nur nebensächlich. Hauptsächlich sind die bisher 40 erschienenen Romane nämlich vor allem eins: fantastisch lustig und  bezaubernd kurzweilig.

Terry Pratchett nimmt auf die Schippe, was man auf die Schippe nehmen kann. Politik, Geschlechterrollen, Wirtschaft, Roman- und Filmklischees und historische Allgemeinplätze. Es gibt ein Hauptpersonal, das abwechselnd die Hauptrolle in den einzelnen Teilen spielt. Manchmal kreuzen sich die Wege in anderen Teilen und manchmal gibt es kleine Ausschlägerromane. Die Post wird erfunden, der Computer, das Bankwesen, der Film, und die Dampflock. Und über alles, aber auch alles wird sich lustig gemacht.

Selten oder vielleicht auch nie habe ich bei Hörbüchern so oft so laut in mein Kämmerchen gelacht. Einer der Momente der mir am meisten nachhängt ist als Commander Vimes, der besessen von der Dunkelheit, durch unterirdische Gänge wütet, weil er es nicht zur täglich festen Vorlesezeit seines Sohnes zurück geschafft hat, und “Where is my cow” brüllt.

Nicht zu vergessen “Death”. Der eine Enkelin hat. Nicht leiblich natürlich. Aber seltsamerweise haben sich seine „Fähigkeiten“ auf Susanne übertragen. Und wenn der Tod mal wieder in einer Sinnkriese steckt, muss Susanne ran. Die Susanne Teile gehören definitiv zu meinen Favoriten.

Und dann ist da noch der Bibliothekar. Ein Magier, der sich bei einem etwas daneben gelaufenen Experiment in einen Orang-Utan verwandelt hat und gegen alle Versuche ihn in seine alte Gestalt zu bringen wehrt. Gerne trinkt, Schlägereien toll findet und mindestens 100 Bedeutungen von „Ugh“ auf Lager hat.

Als ich vor wenigen Tagen den bisher letzten Teil fertig gehört habe, war ich sehr, sehr traurig. Vor allem, weil unklar ist, ob es weitere Teile geben wird. Alzheimer, die Sau, hat sich in Terry Pratchetts Gehirn breit gemacht. Als ich das nächste Hörbuch anfing, war es sehr seltsam nach so langer Zeit eine andrere Stimme als die von Stepfen Briggs, den festen Sprecher der letzten ca 20 Bände, zu hören. Zum Glück war “Great House” von Nicole Krauss so großartig, dass ich gerade so damit leben konnte.

Und dann: habe ich angefangen “Good Omens” von Terry Pratchett und Neil Gaiman zu hören. Auch ein goodreads Vorschlag. Und wer liest das: Steven Briggs! Allerdings ist es fast noch befremdlicher ihn all die bekannten Stimmen anderen Charakteren zu geben. Bleibt nur die Hoffnung, dass Herr Pratchett noch viele lichte Momente erlebt und ich die gewohneten Charaktere vielleicht noch in ein zwei Büchern zu hören bekomme.

Ugh!