durch die Betten

Es ist ja so, dass ich noch immer sooo viel unveröffentlichtes In Bed with Material hier rumfliegen habe. Und das, obwohl ich diese Woche einen kleinen dreier mit Adam Barnes, Chris Ayer und Matt Simons rausgehauen habe. Caro hat das hier wunderschön zusammengefasst: http://carolin-neumann.de/2014/03/in-my-bed-with-2/

Und weil das so doof ist, dass es noch so lange dauert, bis all die schönen Sessions online gehen hier ein kleines Update, was ausser All The Luck in The World seit der letzten Zusammenfassung passiert ist:

I Am Oak

Zum zillionsten mal war ich im Molotow Bandappartement, obwohl das Konzert von I Am Oak und The Black Atlantic solo leider ins Mojo Jazz Café verlegt war, weil das Exil Exil noch nicht offen hatte. Zeitlich hat es diesmal nur mit Thijs aka I am Oak geklappt. Aber Geert aka The Black Atlantic und ich haben schon Pläne für den nächsten Hamburg Besuch geschmiedet. Bei beiden wurde / wird es auch endlich Zeit. Schon mehrfach hatte das mit den Sessions aus den einen oder anderen Gründen nicht hingehauen.

I Am Oak

 

Farewell Dear Ghost

Seit ich Kathrin Kaufmann kenne habe ich ja ein Herz für Österreicher. Besonders wenn sie gleich innerhalb der ersten drei Minuten “das geht sich aus” sagen. Und dann gleich vier davon! Ein Traum! Und dann die lustigen Hochbetten. Das wird man im Video später zwar leider nicht so sehen, aber jetzt hab ich’s ja erzählt, also schon mal merken bis die Session mit Farewell Dear Ghost kommt! Die durften gerade bei ein paar Deutschland Terminen The Jezabels supporten. Dicke Hose!

Farewell Dear Ghost

 

Könsförrädare

Bei der Session mit den jungen Schweden von Könsförrädare gab es leider einiges hin und her in welchem Bett und wo wir filmen werden. Und dann haben die armen Ewigkeiten keinen Parkplatz gefunden, so dass die Hälfte der Band im Van weiterkursierte, während Alina und Måns spielten.

Könsförrädare

 

She Makes War

Eine ganz wundervolle neue Location hat sich im Gängeviertel aufgetan. Dort hat Laura aka She Makes War Montag Abend gespielt und dann Dienstag morgen eine ganz fantastische Session abgeliefert.

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Gregor McEwan

Viel Spass hatte ich auch am Donnerstag mit Hagen = Gregor McEwan und seinen Mannen und seiner Sängerin Ruby. So viele unterschiedliche Zimmer zur Auswahl, alle anders ausgestattet. Wir haben uns dann für das Golf-Zimmer entschieden. Wenn schon, denn schon!

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Also halten Augen und Ohren offen <3

 

 

 

 

Neue Karte im Leaf <3

Donnerstag war der Tag des Hochgenusses. Vor dem wie immer fantastischen Konzert meiner Lieblingsbande Spring Offensive habe ich mich über die neue Karte im Leaf hergemacht. Das ist wie immer natürlich nicht die ganze Karte, aber wer hiervon nicht angelockt wird ist eh verloren.

Birnen-Römer-Salat, Asia-Vinaigrette und Bloody-Mary-Gelee

(die Bloody-Mary-Fotoversion)

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Rotkohl-Gazpacho mit Senfeis und Schnittlauch-Tapiokaperlen

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Causa Rellena in Morgon-Sauce mit Wasabi-Nussbutter-Spitzkohl und Koriander-Mojo
(Pikantes Kartoffelpüree-Törtchen gefüllt mit Meeresfrüchten, Avocado und Mayonnaise)

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Soja-Chops mit Café de Paris Butter, Weißem Bohnen-Püree, Karamellisierten Frühlingszwiebeln und Wildreis-Pops

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Tiramisu-Törtchen

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All The Luck In The World überhaupt und live in der Prinzenbar

Eine Geschichte, wie sie im Internet steht: ein junger Ire macht Musik, stellt sie ins Internet, eine Hotelsuchseite entdeckt das Lied und schon läuft der Song mit der frisch gegründeten Band im Werbespot. Der Junge Ire heißt Neil. Sein Schulfreund Kelvin und der am College aufgegabelte Ben bilden die Band. Die Phrase “All The Luck In The World” hat Neil in einem Buch gelesen, fand sie gut und bingo.

Da hatte wohl jemand, ähm, zumindest viel Glück der Welt. Sehr verdientes allerdings. Das selbstbetitelte Album ist eine Perle. Ich bin in jeden einzelnen Song verliebt. Und wie sich im Gespräch bei der in bed with session herausstellt hat Kelvin selbst das Albumcover gemalt, nach der Vorlage eines Fotos, das Neil vor längerer Zeit gemacht hatte. Awwwww.

Live gab es die Jungs dann Freitag Abend in der Prinzenbar zu sehen. Am Anfang wirkte das ganze noch etwas hölzern, aber spätestens, als Ben nach dem dritten oder vierten Lied sagt, wie unglaublich das alles für sie ist und dass sie sich nie hätten vorstellen können einen Club in Hamburg auszuverkaufen, ist das Eis gebrochen. Und auch Neil sagt kurz darauf, was für ein besondrer Moment das ist.

Ein paar Lieder später setzt Ben noch einen drauf mit:”Sorry if we seem cross. We’re all very scared.”

Kein Wunder, es war ihr 11. Konzert überhaupt, jemals. Wir können ihnen also jedes Wort glauben.

Großes Highlight war dann die Coverversion von Olivia Newton John & John Travolta’s “You’re The One That I Want”. Wie schön. Lachend sagt Ben “Ok, everyone knows that.”

Und dann leiten sie ganz geschickt über zu dem Moment auf den fast alle gewartet haben, wegen dem sie da sind: “And if you’re here tonight, you probably know this one too.” Es ist natürlich “Never” der Song aus der Werbung. Galant. Kompliment.

Insgesamt ist da live sicherlich noch Luft nach oben, aber he, 11. Konzert. Kann man sich nur wünschen, dass ein bisschen was von der Angst bleibt, wenn sie nächstes Jahr Coldplay ablösen.

Sehr gefreut habe ich mich auch über Neils Ankündigung: “We’re not going to do that thing where we go off and come back.” Gut, er ist dann alleine noch mal rausgekommen, aber der Gedanke war gut.

Wie sich das gehört habe ich ganz brav die Setlist fotografiert:

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Auch die session war fantastsich und sah so aus:

All The Luck In The World

Und hier, hier, hier! Video!

 

 

Sehr, sehr großen Spass hatten wir alle, als ich am Ende der session als treue Freundin einem meiner Lieblingsmodels den beim Konzert lax geäußerten Wunsch erfüllt haben, den für die Konzerte angeheuerten Drummer Peter für ihre Badezimmerwand mit bärtigen Männdern zu fotografieren. Selbstverständlich habe ich auch erzählt wofür.

Hier ist das Ergebnis:

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Rettet das Paradies!

Frisch verliebt und schon das Herz gebrochen.

paradise bbc

Letzte Woche habe ich die BBC Serie “The Paradise” für mich entdeckt. Kitschiges Kostümdrama. Dinge, die mich normalerweise kalt lassen. Keine Ahnung, warum die Serie mich trotzdem so verzaubert hat. Ein großer Faktor ist aber sicherlich die Hauptdarstellerin Joanna Vanderham und ihr Rolle.
Denise, ein Mädchen aus einer kleinen Stadt, kommt zu ihrem Onkel um in seinem Schneiderladen zu arbeiten. Doch gegenüber hat ein Kaufhaus aufgemacht und der Onkel kann sich selbst kaum über Wasser halten. Also fängt sie an in dem Kaufhaus zu arbeiten. Der Geschäftsführer ist natürlich smart und gutaussehend, hat sich den Laden aus nichts aufgebaut und so weiter. Liebesgeschichte, blablabla.

Das könnte alles so langweilig sein und man könnte so viel falsch machen. Und irgendwie haben die Macher es geschafft doch so viel richtig zu machen. Die Liebesgeschichten sind keine endlosen Litaneien. Die Charaktere sind vielfältig und haben durchaus Tiefe. Sicherlich wird ein Klischee nach dem anderen bedient, aber mit viel Augenzwinkern und Anmut. Und vor allem feministisch. Die Frauen sind eindeutig die tragenden Charaktere, auch wenn in der zweiten Staffel die Aufmerksamkeit etwas zu viel auf den neuen Fiesling (Ben Daniels, aktuell bekannt als der Fotograf Adam in “House of Cards”) gelenkt wird. Leider sind es auch nicht immer die Frauen, die die Geschichte voran treiben. Aber besonders Denise ist eine der stärksten Frauenrollen, die ich in letzter Zeit im Fernsehen gesehen habe und das im viktorianischen England um 1870.

Und nun ist die Serie schon nach zwei Staffeln (britische, 8 Episoden Staffeln) abgesetzt worden. Mit einem versöhnlichen Ende zwar, aber trotzdem zu meinem großen Leidwesen. Da wäre sicherlich noch viel Material für weitere Staffeln gewesen. Und vor allem Joanna Vanderham hätte ich sehr, sehr gerne noch lange in der Rolle der Denise gesehen.

Aber vielleicht muss ich die Hoffnung noch nicht ganz aufgeben: es gibt eine Petition! 16 Folgen sind ja einigermassen flott geschaut, vor allem zur derzeitigen Grippewelle. Also schnell verlieben und dann hier unterzeichnen:

https://www.change.org/en-GB/petitions/bbc-we-want-series3