In bed with goes Sofa

Unlängst traf ich mich mit Miriam von Sofa Concerts. Aus Neugier, wer und was hinter dieser neuen Seite steht und weil das geradezu nach einer Kooperation schreit.

Meine Angst war, dass Yahoo oder Google die grandiose Idee hatten über so einen Seite noch mehr Daten und Bewegungsmuster abzugreifen. Aber nein, Miriam und ihre Freundin Maddi haben die Seite ins Leben gerufen, weil sie sich selbst nach einigen Wohnzimmerkonzerten bei Freunden gefragt haben, wie normale Menschen, die nicht gerade Bands kennen oder Kontakte zur Musikbranche haben, in den Genuss eines Privatkonzertes kommen können.

Wie das alles funktionieren soll und in Ausführlich, hat das die gute Kathrin aka Kommander schon für Les Flaneurs geschrieben, das könnt ihr gerne hier nachlesen. Wir werden sie dann auch sehr wörtlich nehmen, dass sie ihr Wohnzimmer dort anmelden will, weil wir unsere erste Koop gerne bei ihr drehen wollen. Erst ein Ständchen im Bett und dann ab auf die Couch! Oder so. Bei Kathrin eher “Wintergarten”. Ach wird das schön! Wir sind schon auf der Suche nach Terminen und den passenden Künstler_inne_n.

Aber vielleicht kommen wir auch zu dir?!

Also Menschen mit schönen Wohnzimmern / WG-Zimmern / Badezimmern / Schlafzimmern / Riesenwohnküchen etc. gehet und registrieret euch!

http://www.sofaconcerts.org/

Ich bin ja bei der tollen Sinja auf den Geschmack von Wohnzimmerkonzerten gekommen.

So sehr, dass ich bei der ersten Gelegenheit die sich bot bei Caro ganz spontan ein eigenes organisiert habe.

Hier noch mal all die wunderschönen Videos, die dabei entstanden sind <3

Ganz bald füge ich hier noch ein wundervolles Video mit French For Rabbits ein

Und hier eines der lustigsten und schönsten Interviews bei in bed with jemals:

2048

Vanessa ist ne doofe Kuh!

Natürlich ist Vanessa keine doofe Kuh, ich liebe Vanessa heiß und innig. Aber Vanessa ist die App-Dealerin unseres Freundeskreises. Und dabei hatte Vanessa bis vor einem Jahr gar kein Smartphone. Bis sie mit ihrer Schwester im Urlaub war. Ihre Schwester hat ein iPhone, Vanessas Freund hat ein iPhone. Vanessa entdeckte Face Time. Als sie aus dem Urlaub zurück kam wartete ein iPhone auf sie. Und von heute auf morgen ging Vanessa Post-Privacy. Sie hatte zwar einen facebook account, der wird aber nur zum mitlesen genutzt, vor allem für ihre veganen Blogs und diese Band aus Schweden und die coolen Jungs aus England. Und wenn man sie lieb bittet, liked sie ganz treu alle zwei Tage bei in bed with jeglichen Content durch. Herz!

Und dann: What’s App ist scheiße und unsicher. Egal. Spiele Apps wollen alle deine Daten egal. Hauptsache Apps. Apps, Apps, Apps, Apps, Apps.

Und die werden dann auf uns unschuldige, brave… naja ok, losgelassen. Im Sommer war es Dots. Tage lagen wir auf Picknickdecken und zogen gemeinsam schweigend Linien um Punkte. Ich finde das übrigens nicht schlimm. Das ist hier kein Beitrag zum Thema Smartphone Verblödung. Wir hatten unseren Spass.

Bis dahin hatte ich zwar von Apps gehört, zugegeben das eine oder andere Spiel, dass nicht gleich kompletten Zugriff auf meine Daten wollte ausprobiert, um dann nach kurzer Zeit zu meinem altbewährten Solitär zurückzukehren. Und das hauptsächlich, wenn ich nach dem Essen an meinem Hörbuch hängenbleibe und dabei weiter spiele.

Auch Dots habe ich überwunden, es hat aber etwas länger gedauert als alles andere aber es ging vorbei. Ganz selten komme ich noch mal auf die Idee zwei drei Runden zu spielen und dann hat sich’s auch wieder.

Dann kam die Geographie App über die ich hier schon mal geschrieben habe. Für die bin ich nach wie vor dankbar, sie hat mich Ignorantin ein wenig schlauer gemacht! Der Suchtfaktor hat nur leider nachgelassen, weil keine neuen Aufgaben kamen, sollte ich aber öfter mal wieder machen, so fürs Langzeitgedächtnis.

Pünktlich zu Weihnachten kam Vanessa dann mit Quiz Duell an. Und wie so viele Familien dieses Jahr saßen wir in der einen Stadt, Vanessas Familie in der anderen Stadt und auf gewisse Art und Weise haben wir Weihnachten gemeinsam verbracht. Oh, wenn das nicht was für Caro’s Buch über digitale Brücken ist, aber wenn ich mich richtig erinnere ist sie auf die Idee auch schon gekommen. Jap.

Und jetzt 2048! Die Seuche. Ich war auch schon kurz vor dem Aufgeben als mir wieder der Gedanke kam, der von Anfang an in meinem Hinterkopf waberte: da gibt es doch bestimmt einen Trick! Youtube wird es wissen. Und selbstverständlich weiß youtube das. Was nichts daran ändert, dass es verdammt viel Konzentration und ewig Zeit braucht und Pech kann man trotzdem haben. Aber irgendwann gestern nacht gegen 5h (höhömm):

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Yeah! Ich coole Sau!!

Ich poste jetzt hier keine Videos, das schafft ihr schon selber zu suchen, aber der Trick ist eigentlich ganz simpel. Er heißt rechts unten. Immer alles nach rechts unten schieben und dann zusehen, dass es sich geschickt addiert.

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Unten rechts nicht, nicht, nicht bewegen sondern immer von hinten auffüllen und dann nach vorne schieben. Manchmal lässt sich nach links schieben nicht vermeiden und dann kann sich unten rechts eine beschissene 2 einschleichen. Dann entweder direkt von vorne anfangen oder den Cool bewahren (ha, Philipp, du Deutschsau, nimm diesen Angllizismus!) und so schnell wie möglich auf die nach links gerückte Zahl auffüllen und wieder zusammen schieben. Wie gesagt, leicht ist es trotzdem nicht.  Aber he, ich kann schließlich auch den Zauberwürfel lösen. In echt. Ungelogen. Ich coole Sau ich.

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