vom Bett in die Küche

Jens von den Hamburger Küchensessions und ich sind seit längerem am fantasieren, dass man unsere Formate doch mal verbinden könnte. Vom Bett in die Küche gehen. Oder andersrum. Diesmal aber so rum. Und letzten Sonntag war es endlich so weit. Spät in der Nacht, nach dem schönen Karoherz Festival, trafen wir uns mit Sebastian Hackel und Band in der Schmiede der Küchensessions, die zufällig auch über ein famos wunderschönes Bett verfügt. Bis wir alles aufgebaut und das Prozedere ausgeklügelt hatten war es glaube ich tatsächlich gegen 0h. Dafür halten die Jungs sich in dem Video verdammt gut.

Demnächst gibt es dann aus dem Bett einen noch unveröffentlichten Song, einen Gang in die Küche, aus dem man schon die Band hören kann, und dort den zweiten Song. Viel zu spät ist mir einfallen, dass es noch viel charmanter wäre, wenn die Band auch im Pyjama in der Küche sitzen würde, aber wir wollten das ganze dann nicht noch komplizierter machen und vor allem nicht unnötig in die Länge ziehen. Bei der nächsten gemeinsamen Session aber!

Sebastian haben wir aber gekonnt eine Pyjamahose und das schöne Hamburger Küchensession T-Shirt aufgezwungen und das sah alles ganz wunderbar aus:

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Da ich mich zu so später Stunde nicht mehr so gut gehalten habe, habe ich in die Runde gefragt, ob zufällig einer der Bandjungs Lust hat Sebastian zu interviewen und juhuuu, der Laurenz hat sich gemeldet. Und das ganz fantastisch gemacht möchte ich sagen:

Leaf, Leaf, Leaf

Die Karte gibt es schon seit zwei Wochen, hier kommen endlich die Fotos! Mein absoluter Favorit sind diesmal die Mini-Omeletts und natürlich das Dessert. Ein Traum!!!

 

Asia-Green-Salad auf Mango, kandierter Knoblauch und Waldmeister-Vinaigrette mit Haselnüssen

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Mozzarella Caprese Deluxe, Purple Haze-Tapenade auf Ciabatta

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Tempeh-Spinatküchlein mit Tandooricreme, Schwarzes Risotto in Madras-Apfel-Sellerie Sauce, Melanzane viola und Kürbiskern-Krokant

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Mini-Omeletts mit Hoisin-Seitan und grünem Spargel, Buchweizen-Lasagne gefüllt mit Zucchini-Pesto und Tomaten, Karotten-Kokossauce

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Trifle mit Frischcreme und Beerengrütze

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In bed with goes Sofa

Unlängst traf ich mich mit Miriam von Sofa Concerts. Aus Neugier, wer und was hinter dieser neuen Seite steht und weil das geradezu nach einer Kooperation schreit.

Meine Angst war, dass Yahoo oder Google die grandiose Idee hatten über so einen Seite noch mehr Daten und Bewegungsmuster abzugreifen. Aber nein, Miriam und ihre Freundin Maddi haben die Seite ins Leben gerufen, weil sie sich selbst nach einigen Wohnzimmerkonzerten bei Freunden gefragt haben, wie normale Menschen, die nicht gerade Bands kennen oder Kontakte zur Musikbranche haben, in den Genuss eines Privatkonzertes kommen können.

Wie das alles funktionieren soll und in Ausführlich, hat das die gute Kathrin aka Kommander schon für Les Flaneurs geschrieben, das könnt ihr gerne hier nachlesen. Wir werden sie dann auch sehr wörtlich nehmen, dass sie ihr Wohnzimmer dort anmelden will, weil wir unsere erste Koop gerne bei ihr drehen wollen. Erst ein Ständchen im Bett und dann ab auf die Couch! Oder so. Bei Kathrin eher “Wintergarten”. Ach wird das schön! Wir sind schon auf der Suche nach Terminen und den passenden Künstler_inne_n.

Aber vielleicht kommen wir auch zu dir?!

Also Menschen mit schönen Wohnzimmern / WG-Zimmern / Badezimmern / Schlafzimmern / Riesenwohnküchen etc. gehet und registrieret euch!

http://www.sofaconcerts.org/

Ich bin ja bei der tollen Sinja auf den Geschmack von Wohnzimmerkonzerten gekommen.

So sehr, dass ich bei der ersten Gelegenheit die sich bot bei Caro ganz spontan ein eigenes organisiert habe.

Hier noch mal all die wunderschönen Videos, die dabei entstanden sind <3

Ganz bald füge ich hier noch ein wundervolles Video mit French For Rabbits ein

Und hier eines der lustigsten und schönsten Interviews bei in bed with jemals:

2048

Vanessa ist ne doofe Kuh!

Natürlich ist Vanessa keine doofe Kuh, ich liebe Vanessa heiß und innig. Aber Vanessa ist die App-Dealerin unseres Freundeskreises. Und dabei hatte Vanessa bis vor einem Jahr gar kein Smartphone. Bis sie mit ihrer Schwester im Urlaub war. Ihre Schwester hat ein iPhone, Vanessas Freund hat ein iPhone. Vanessa entdeckte Face Time. Als sie aus dem Urlaub zurück kam wartete ein iPhone auf sie. Und von heute auf morgen ging Vanessa Post-Privacy. Sie hatte zwar einen facebook account, der wird aber nur zum mitlesen genutzt, vor allem für ihre veganen Blogs und diese Band aus Schweden und die coolen Jungs aus England. Und wenn man sie lieb bittet, liked sie ganz treu alle zwei Tage bei in bed with jeglichen Content durch. Herz!

Und dann: What’s App ist scheiße und unsicher. Egal. Spiele Apps wollen alle deine Daten egal. Hauptsache Apps. Apps, Apps, Apps, Apps, Apps.

Und die werden dann auf uns unschuldige, brave… naja ok, losgelassen. Im Sommer war es Dots. Tage lagen wir auf Picknickdecken und zogen gemeinsam schweigend Linien um Punkte. Ich finde das übrigens nicht schlimm. Das ist hier kein Beitrag zum Thema Smartphone Verblödung. Wir hatten unseren Spass.

Bis dahin hatte ich zwar von Apps gehört, zugegeben das eine oder andere Spiel, dass nicht gleich kompletten Zugriff auf meine Daten wollte ausprobiert, um dann nach kurzer Zeit zu meinem altbewährten Solitär zurückzukehren. Und das hauptsächlich, wenn ich nach dem Essen an meinem Hörbuch hängenbleibe und dabei weiter spiele.

Auch Dots habe ich überwunden, es hat aber etwas länger gedauert als alles andere aber es ging vorbei. Ganz selten komme ich noch mal auf die Idee zwei drei Runden zu spielen und dann hat sich’s auch wieder.

Dann kam die Geographie App über die ich hier schon mal geschrieben habe. Für die bin ich nach wie vor dankbar, sie hat mich Ignorantin ein wenig schlauer gemacht! Der Suchtfaktor hat nur leider nachgelassen, weil keine neuen Aufgaben kamen, sollte ich aber öfter mal wieder machen, so fürs Langzeitgedächtnis.

Pünktlich zu Weihnachten kam Vanessa dann mit Quiz Duell an. Und wie so viele Familien dieses Jahr saßen wir in der einen Stadt, Vanessas Familie in der anderen Stadt und auf gewisse Art und Weise haben wir Weihnachten gemeinsam verbracht. Oh, wenn das nicht was für Caro’s Buch über digitale Brücken ist, aber wenn ich mich richtig erinnere ist sie auf die Idee auch schon gekommen. Jap.

Und jetzt 2048! Die Seuche. Ich war auch schon kurz vor dem Aufgeben als mir wieder der Gedanke kam, der von Anfang an in meinem Hinterkopf waberte: da gibt es doch bestimmt einen Trick! Youtube wird es wissen. Und selbstverständlich weiß youtube das. Was nichts daran ändert, dass es verdammt viel Konzentration und ewig Zeit braucht und Pech kann man trotzdem haben. Aber irgendwann gestern nacht gegen 5h (höhömm):

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Yeah! Ich coole Sau!!

Ich poste jetzt hier keine Videos, das schafft ihr schon selber zu suchen, aber der Trick ist eigentlich ganz simpel. Er heißt rechts unten. Immer alles nach rechts unten schieben und dann zusehen, dass es sich geschickt addiert.

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Unten rechts nicht, nicht, nicht bewegen sondern immer von hinten auffüllen und dann nach vorne schieben. Manchmal lässt sich nach links schieben nicht vermeiden und dann kann sich unten rechts eine beschissene 2 einschleichen. Dann entweder direkt von vorne anfangen oder den Cool bewahren (ha, Philipp, du Deutschsau, nimm diesen Angllizismus!) und so schnell wie möglich auf die nach links gerückte Zahl auffüllen und wieder zusammen schieben. Wie gesagt, leicht ist es trotzdem nicht.  Aber he, ich kann schließlich auch den Zauberwürfel lösen. In echt. Ungelogen. Ich coole Sau ich.

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Neue Karte im Leaf <3

Donnerstag war der Tag des Hochgenusses. Vor dem wie immer fantastischen Konzert meiner Lieblingsbande Spring Offensive habe ich mich über die neue Karte im Leaf hergemacht. Das ist wie immer natürlich nicht die ganze Karte, aber wer hiervon nicht angelockt wird ist eh verloren.

Birnen-Römer-Salat, Asia-Vinaigrette und Bloody-Mary-Gelee

(die Bloody-Mary-Fotoversion)

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Rotkohl-Gazpacho mit Senfeis und Schnittlauch-Tapiokaperlen

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Causa Rellena in Morgon-Sauce mit Wasabi-Nussbutter-Spitzkohl und Koriander-Mojo
(Pikantes Kartoffelpüree-Törtchen gefüllt mit Meeresfrüchten, Avocado und Mayonnaise)

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Soja-Chops mit Café de Paris Butter, Weißem Bohnen-Püree, Karamellisierten Frühlingszwiebeln und Wildreis-Pops

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Tiramisu-Törtchen

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All The Luck In The World überhaupt und live in der Prinzenbar

Eine Geschichte, wie sie im Internet steht: ein junger Ire macht Musik, stellt sie ins Internet, eine Hotelsuchseite entdeckt das Lied und schon läuft der Song mit der frisch gegründeten Band im Werbespot. Der Junge Ire heißt Neil. Sein Schulfreund Kelvin und der am College aufgegabelte Ben bilden die Band. Die Phrase “All The Luck In The World” hat Neil in einem Buch gelesen, fand sie gut und bingo.

Da hatte wohl jemand, ähm, zumindest viel Glück der Welt. Sehr verdientes allerdings. Das selbstbetitelte Album ist eine Perle. Ich bin in jeden einzelnen Song verliebt. Und wie sich im Gespräch bei der in bed with session herausstellt hat Kelvin selbst das Albumcover gemalt, nach der Vorlage eines Fotos, das Neil vor längerer Zeit gemacht hatte. Awwwww.

Live gab es die Jungs dann Freitag Abend in der Prinzenbar zu sehen. Am Anfang wirkte das ganze noch etwas hölzern, aber spätestens, als Ben nach dem dritten oder vierten Lied sagt, wie unglaublich das alles für sie ist und dass sie sich nie hätten vorstellen können einen Club in Hamburg auszuverkaufen, ist das Eis gebrochen. Und auch Neil sagt kurz darauf, was für ein besondrer Moment das ist.

Ein paar Lieder später setzt Ben noch einen drauf mit:”Sorry if we seem cross. We’re all very scared.”

Kein Wunder, es war ihr 11. Konzert überhaupt, jemals. Wir können ihnen also jedes Wort glauben.

Großes Highlight war dann die Coverversion von Olivia Newton John & John Travolta’s “You’re The One That I Want”. Wie schön. Lachend sagt Ben “Ok, everyone knows that.”

Und dann leiten sie ganz geschickt über zu dem Moment auf den fast alle gewartet haben, wegen dem sie da sind: “And if you’re here tonight, you probably know this one too.” Es ist natürlich “Never” der Song aus der Werbung. Galant. Kompliment.

Insgesamt ist da live sicherlich noch Luft nach oben, aber he, 11. Konzert. Kann man sich nur wünschen, dass ein bisschen was von der Angst bleibt, wenn sie nächstes Jahr Coldplay ablösen.

Sehr gefreut habe ich mich auch über Neils Ankündigung: “We’re not going to do that thing where we go off and come back.” Gut, er ist dann alleine noch mal rausgekommen, aber der Gedanke war gut.

Wie sich das gehört habe ich ganz brav die Setlist fotografiert:

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Auch die session war fantastsich und sah so aus:

All The Luck In The World

Und hier, hier, hier! Video!

 

 

Sehr, sehr großen Spass hatten wir alle, als ich am Ende der session als treue Freundin einem meiner Lieblingsmodels den beim Konzert lax geäußerten Wunsch erfüllt haben, den für die Konzerte angeheuerten Drummer Peter für ihre Badezimmerwand mit bärtigen Männdern zu fotografieren. Selbstverständlich habe ich auch erzählt wofür.

Hier ist das Ergebnis:

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Rettet das Paradies!

Frisch verliebt und schon das Herz gebrochen.

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Letzte Woche habe ich die BBC Serie “The Paradise” für mich entdeckt. Kitschiges Kostümdrama. Dinge, die mich normalerweise kalt lassen. Keine Ahnung, warum die Serie mich trotzdem so verzaubert hat. Ein großer Faktor ist aber sicherlich die Hauptdarstellerin Joanna Vanderham und ihr Rolle.
Denise, ein Mädchen aus einer kleinen Stadt, kommt zu ihrem Onkel um in seinem Schneiderladen zu arbeiten. Doch gegenüber hat ein Kaufhaus aufgemacht und der Onkel kann sich selbst kaum über Wasser halten. Also fängt sie an in dem Kaufhaus zu arbeiten. Der Geschäftsführer ist natürlich smart und gutaussehend, hat sich den Laden aus nichts aufgebaut und so weiter. Liebesgeschichte, blablabla.

Das könnte alles so langweilig sein und man könnte so viel falsch machen. Und irgendwie haben die Macher es geschafft doch so viel richtig zu machen. Die Liebesgeschichten sind keine endlosen Litaneien. Die Charaktere sind vielfältig und haben durchaus Tiefe. Sicherlich wird ein Klischee nach dem anderen bedient, aber mit viel Augenzwinkern und Anmut. Und vor allem feministisch. Die Frauen sind eindeutig die tragenden Charaktere, auch wenn in der zweiten Staffel die Aufmerksamkeit etwas zu viel auf den neuen Fiesling (Ben Daniels, aktuell bekannt als der Fotograf Adam in “House of Cards”) gelenkt wird. Leider sind es auch nicht immer die Frauen, die die Geschichte voran treiben. Aber besonders Denise ist eine der stärksten Frauenrollen, die ich in letzter Zeit im Fernsehen gesehen habe und das im viktorianischen England um 1870.

Und nun ist die Serie schon nach zwei Staffeln (britische, 8 Episoden Staffeln) abgesetzt worden. Mit einem versöhnlichen Ende zwar, aber trotzdem zu meinem großen Leidwesen. Da wäre sicherlich noch viel Material für weitere Staffeln gewesen. Und vor allem Joanna Vanderham hätte ich sehr, sehr gerne noch lange in der Rolle der Denise gesehen.

Aber vielleicht muss ich die Hoffnung noch nicht ganz aufgeben: es gibt eine Petition! 16 Folgen sind ja einigermassen flott geschaut, vor allem zur derzeitigen Grippewelle. Also schnell verlieben und dann hier unterzeichnen:

https://www.change.org/en-GB/petitions/bbc-we-want-series3

Neue Fotos aus dem Leaf

Die aktuelle Karte des Leaf hört sich nicht nur mal wider fantastisch an, die Gerichte sehen wie immer auch fantastisch aus!

Tomaten-Türmchen „Mozzarella-Style“ in Balsamico-Crema mit Postelein

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Ocean-Tatar in Petersilien-Mayonnaise auf Toastkarree mit Blutorangen-Oliven-Harissa

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Seitan in Gewürzbrot-Panier auf Linsen-Bier-Jus mit zweierlei gefülltem Bratapfel „Himmel und Erde“

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Auberginenbällchen in rotem Khmer-Curry mit Reistortillas und Wirsing-Cannelloni

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Gehet, streuet, verbreitet und liebt!

Ich habe diese Woche endlich mal wieder angefangen mein Material für in bed with zu sortieren und sessions für den upload fertig zu machen. Wenn ich richtig gezählt habe, habe ich noch 18 sessions hier liegen. Bei den meisten gibt es auch ein Interview und bei einigen ein zweites Lied.
Ich habe schon ernsthaft überlegt meine Taktung von einer session die Woche hochzusetzen. Aber ich will ja auch nicht überfluten. Andererseits: von meinen heute 1.747 “Fans” auf facebook sehen derzeit im Schnitt 300 – 400 Menschen überhaupt was ich poste.

An dieser Stelle: kann nicht irgend jemand endlich ein soziales soziales Netzwerk basteln, dass auch wieder eine vernünftige Künstler / Seiten -Verwaltung OHNE verfickten Algorithmus und ohne Bezahlsystem hat?

Aber weil die meisten ja gar nicht mehr mitbekommen, was dort alles passiert heute mal eine kleine Zusammenfassung, was ich in letzter Zeit so schönes gemacht oder hochgeladen habe.

Ihr dürft natürlich trotzdem gerne mal wieder auf der Seite vorbei schauen und das eine oder andere “gefällt mir” dalassen. Ich wollte eigentlich zu Ende des Jahres 2013 schon längst die 2000 “Fan” Grenze überschritten haben. Wer sich berufen fühlt dazu beizutragen sei herzlich eingeladen.

Meine allerfrischeste session hatte ich letzten Sonntag mit dem wundervollen Kevin Devine. Da musste ich auch spontan meinen Veröffentlichungs-Zeitplan über den Haufen schmeissen, weil ich ganz dreist in der Gegend rumstehende Menschen dazu gebracht habe das Interview zu machen und das dann nicht monatelang hier horten wollte:

Direkt davor im selben Bett durften die Striving Vines ein Liedchen spielen:
Striving Vines

Wie sehr ich mich in der selben Woche in Kale Mattson verliebt habe ich letzte Woche schon geschrieben.

Und vor genau zwei Wochen hatte ich viel Spass mit Kensington, die mir offiziell eine dunkle, depressive Coverversion von Icona Pop’s “I Love It” schulden:

Kensington

Ich zehre auch nach wie vor noch vom Reeperbahn Festival und habe diese Woche endlich die session mit der so, so tollen Mélissa Laveaux online gestellt.

Auf das Interview dürfen sich alle freuen, die mich reden sehen wollen, während ich in einem von Zoe Boekbinder geerbeten Onsie unqualifiziert vor mich hin himmle.

Melissa Laveaux

Und wenn ihr mich schon vorher unqualifiziert winken sehen wollt, könnt ihr das Interview mit dem reizenden Aidan Knight ansehen:

Wer bis hierher durchgehalten hat, bekommt zur Belohnung Mr. Adam Barnes mit Chris Ayer und Matt Simons. Wer angefixt ist sei beruhigt: da kommt so wohl noch ein ungeheuer lustiges Inerview als auch von jedem Künstler einzeln ein Song. YAY!

Dass dieses wundervolle Video erst 419 Aufrufe hat ist ganz doll Sünde! Gehet, streuet, verbreitet und liebt!

Frisch verliebt in Kalle Mattson und JF Beauchamp

Gestern 18h, Hotel Pacific. Ein junger Kanadier, der mir versichert, sein Name würde wie John Cale (nachdem er auch benannt ist, die Eltern wollten mit der Schreibweise die finnischen Wurzeln väterlicherseits würdigen) ausgesprochen werden, nicht wie schwedischer Tubenkäse, erobert mein Herz.

Das Hotel Pacific ist ja eher nicht bekannt für strahlende Schönheit und sagenhaftes Ambiente. Wir haben aus der Situation so das Beste rausgeholt, dass Caro sogar fragte, ob das eine private Schlafgelegenheit wäre.

Die session, das kann ich glaube ich jetzt schon sagen, wird in die Top Ten “in bed with” sessions aufgenommen. Wie immer hier oder hier danach Ausschau halten. Es wird allerdings noch ein wenig dauern. Wahrscheinlich kommt sie im Vorfeld zur April Tour.

Aber! Es gibt ein paar Chancen die wundervolle reduzierte Show ohne Band, nur mit JF, dieser Tage zu sehen. Und zwar hier:

https://www.facebook.com/kallemattson/app_123966167614127

Apropos JF. Ich bin verliebt. In die Musik und Kalle sowieso.  Aber ganz doll in JF. Wenn bei Bright Eyes Konzerten die Trompeten einsetzten sollen bei mir schon das ein oder andere mal Tränen geflossen sein. Mit Trompeten und Hörnern bekommt man mich halt fast immer. Und wenn man sie dann noch so virtuos spielt wie JF: Liebe.